Hagen Rudolph

Meine zehn Buchempfehlungen

Rezensionen wichtiger Bücher

Auf dieser Seite stelle ich Ihnen zehn von mir zusammengefasste Bücher vor, die ich besonders gut, wichtig, aktuell, brisant, nützlich, interessant oder lehrreich finde. Meine persönlichen Top-Ten, sozusagen. Wenn eine neue Empfehlung hinzu kommt, muss eine andere weichen – die Top-Ten sind eben immer nur zehn.

Wie Demokratien sterben#
Steven Levitsky, Daniel Ziblatt: Wie Demokratien sterben
DVA 2018 – 320 Seiten
Dieses Buch ist ein Leitfaden für künftige Despoten – und für ihre Gegner. Es zeigt, wie Demagogen oder Populisten, nachdem sie demokratisch gewählt wurden, Schritt für Schritt und auf legale Weise die Macht an sich reißen und demokratische Institutionen schwächen, bis plötzlich die Grenze zur Diktatur überschritten ist.

Die Normen gegenseitiger Achtung und institutioneller Zurückhaltung sind zentral für eine Demokratie, denn eine Verfassung kann nicht alles regeln. Normen, Traditionen, Konventionen oder „Gentlemen’s Agreements“ schließen viele dieser Lücken. Aber es sind „nur“ Normen – ungeschriebene Gesetze zumeist. Dadurch sind Demokratien verletzbar. Demagogen können demokratische Spielregeln missachten und Regeln brechen, ohne sich juristisch gesehen strafbar zu machen. So höhlen sie die Demokratie gezielt aus und zerstören sie allmählich. Donald Trump ist ein solcher Demagoge.

In anderen Ländern warten Populisten mit autokratischen Zügen noch darauf, gewählt zu werden – oder treiben bereits ihr Unwesen als Staatsoberhäupter. Demokratische Kräfte können sich jedoch wehren. Die Politologen Steven Levitsky und Daniel Ziblatt zeichnen anhand vieler Beispiele aus Europa und Südamerika detailliert nach, wie Autokraten Demokratien zerstören, wie in anderen Fällen Demokraten sich erfolgreich dagegen schützen konnten, wie es in den USA überhaupt zur gegenwärtigen Krise kommen konnte und wie Donald Trump Einhalt geboten werden kann. Ihr phasenweise spannend zu lesendes Buch hilft allen Anhängern der Demokratie, das Vorgehen von Antidemokraten zu erkennen und sich rechtzeitig dagegen zu wappnen. Ich wünsche dem Buch und uns allen, dass es viele Leser findet, die die freiheitlich-demokratischen Kräfte stärken.

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Die Macht der Geographie#
Tim Marshall: Die Macht der Geographie
dtv 2017 – 318 Seiten
Wer als Großmacht keinen ganzjährig eisfreien Hafen hat, annektiert sich einen. Deshalb braucht Russland die Krim. Manchmal helfen Landkarten, die Weltpolitik besser zu verstehen. Tim Marshall zeigt, inwieweit die Topografie der Kontinente noch immer ein bestimmender Faktor für die Verfolgung staatlicher Interessen und für politische Strategien ist. Er zeigt, warum Staaten sich so verhalten, wie sie sich verhalten, und wie China die Welt immer mehr nach seinen Wünschen gestaltet.

Nach dieser Lektüre würde ich mich nicht wundern, wenn Donald Trump und Xi Jinping einen Deal absprechen würden: Ich schnappe mir Grönland und ihr besetzt Hongkong. Wer wollte dagegen etwas unternehmen? Putin würde sie im Club willkommen heißen und die restliche Welt müsste sich zähneknirschend damit abfinden. Aber dies ist nur ein persönlicher, wenngleich beängstigender Gedanke aus aktuellem Anlass im August 2019. Weiter geht es mit dem Buch.

Schon vor über 2500 Jahren schrieb Sun Zi in seinem Strategieklassiker „Die Kunst des Krieges“ über die Tücken des Terrains – und wie man das Gelände zu seinen Gunsten nutzt. Heute erklärt Tim Marshall die Weltpolitik anhand der Geographie – mit dem Terrain eben. Über Ebenen können Truppen ziehen und Gebirge sind Hindernisse. Daran hat sich wenig geändert. Geographische und klimatische Bedingungen eröffnen Möglichkeiten und setzen Grenzen. Sie bestimmen das langfristig ausgerichtete strategische Denken von Regierungen, ihre Ziele und Empfindlichkeiten. Die Geographie bleibt, wenn Regimes, Regierungen und Generationen gehen. Das macht es interessant, auf die aktuelle Regional- und Weltpolitik einmal durch diese Brille zu schauen und sie dadurch etwas besser zu verstehen. Hier wird der Geographie-Begriff allerdings weiter gefasst und meint nicht allein die Topografie, sondern auch die Lage von Staaten, ihre Grenzen, ihre Position zueinander, ihre Land- und Seewege, ihre territorialen Interessen, ihre Geschichte, Kriege, Religionen und dergleichen mehr. Nur wenige Regionen bleiben von der leicht verständlichen Analyse ausgenommen. Ich empfehle diese erhellende Lektüre jedem, der sich gerne mit der Welt, ihrer Entwicklung und mit strategischen Fragen beschäftigt.

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Moulue140
Harro von Senger: [Moulüe] Supraplanung
Hanser 2018 – 426 Seiten
Auf demokratische Reformen in China braucht niemand zu hoffen. Die chinesische Führung ist zu erfolgreich mit der Verfolgung ihrer weitsichtigen Ziele – und dazu gehören gewiss keine pluralistischen Verhältnisse. Und dass sie sich nicht alle paar Jahre zur Wahl stellen und einen Regierungswechsel fürchten muss, hilft ihr sehr bei der langfristigen Ausrichtung ihrer Politik. Chinesischer Marxismus und Moulüe sind ein magisches Gemenge, das China unaufhaltsam dorthin bringt, wo es nach eigenem Selbstverständnis hingehört: an die Weltspitze.

Durch die chinesische Brille erkennt man mehr. Harro von Senger, der schon zu Maos Zeiten im Reich der Mitte lebte und sich ein tiefes Verständnis für dessen Kultur und Denkweise angeeignet hat, ist seit Jahrzehnten als China-Experte anerkannt. Als Quasi-Insider erfasst er Zusammenhänge, die für westliche Augen sonst unsichtbar bleiben.

Eine wichtige Rolle beim Aufstieg Chinas vom Entwicklungsland an die Weltspitze spielt der extrem weite, über Generationen reichende Planungshorizont seiner Strategen. Moulüe (Supraplanung) hat das Riesenreich in erstaunlich kurzer Zeit von Hungersnöten zu erheblichem Wohlstand verholfen – und der Weg ist noch lange nicht beendet. Dabei kommt der Regierung sehr entgegen, dass sie unangefochten – ohne „störende“ Wahlen und mögliche Regierungswechsel – die Fäden der Macht in ihren Händen hält. Sie wird sich hüten, diesen Trumpf ohne Not preiszugeben. Indem der Autor Moulüe erklärt, das offenbar jedem westlichen Ansatz strategischer Planung weit überlegen ist, macht er auch die Politik, das Auftreten und die Ziele der chinesischen Führung verständlich. Der Westen hat dem 2500 Jahre alten Strategiekonzept nur wenig entgegen zu setzen. Dieses herausragende Buch ist eine Pflichtlektüre für China-Beobachter. Ich empfehle es strategischen Planern jeglicher Disziplin.

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Terrorismus140
Bruce Hoffman: Terrorismus
Fischer 2019 – 647 Seiten
Stellen Sie sich vor, sie zündeten eine Bombe in einem belebten Hauptstadtcafé, um Ihr Unternehmen auf einen Schlag weltbekannt zu machen. Undenkbar? Genau diese Masche nutzen weltliche Terroristen aber für ihre Sache.

Terroristen sind meist keine verzweifelten Wüteriche, die nichts mehr zu verlieren haben. Vielmehr sind es gut ausgebildete Menschen aus besseren Verhältnissen, die wohlüberlegt handeln und ihre Anschläge sorgfältig planen. Terrorismus ist ein skrupelloses Geschäftsmodell, um wirksam auf bestimmte Anliegen aufmerksam zu machen. Religiöse Terroristen hingegen wollen nur möglichst viele Ungläubige eliminieren.

Diese erschreckenden Erkenntnisse ergeben sich aus der Lektüre des Standardwerks von Bruce Hoffman. Und da der Terrorismus voraussichtlich leider ein Teil unserer Welt bleiben wird, empfehle ich das Buch allen, die mehr über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Terrorismus wissen wollen.

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Die Orbit-Organisation140
Anne M. Schüller, Alex T. Steffen: Die Orbit-Organisation
Gabel 2019 – 311 Seiten
Noch immer haben viele hierarchisch strukturierte Unternehmen nicht begriffen, dass sie Dinosaurier sind und vom Aussterben bedroht. Sie haben sich um Kundenbedürfnisse zu kümmern, nicht um Quartalsziele und interne Machtspiele. Langsame Entscheidungswege führen ins Aus. Agile, flexible Unternehmen, die ihre Kunden begeistern, haben die Nase vorn.

Die Orbit-Organisation ist eine Möglichkeit für konventionelle Unternehmen, den dringend nötigen Anschluss zu finden. Die Orbit-Organisation ist ein Modell für die digitale Transformation herkömmlicher Unternehmen. So können sie alt und neu miteinander verbinden. Kundenbedürfnisse stehen im Mittelpunkt. Alle Kräfte im Unternehmen gruppieren sich wie in einer Umlaufbahn (Orbit) um sie herum. Vorbilder sind junge Unternehmen, für die Kunden das Maß aller Dinge sind.

Wer sich nicht der bedingungslosen Kundenorientierung unterwirft, wird untergehen, meinen die Autoren. Viele Old-School-Unternehmen werden an ihren ineffizienten Hierarchien, Strukturen und Prozessen scheitern. Diesen Warnruf sollte jeder Verantwortliche in traditionellen Unternehmen hören!

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„Die Orbit-Organisation“ ist 2019 für den } getabstract International Book Award nominiert, der alljährlich auf der Frankfurter Buchmesse verliehen wird.


Misbehaving#
Richard Thaler: Misbehaving
Siedler 2018 – 510 Seiten
Menschen verhalten sich unvernünftig und irrational – ganz anders, als ökonomische Modelle mit der Fiktion des Homo oeconomicus es vorsehen. Daher klaffen Wirtschaftstheorie und Realität weit auseinander und eine Politik, die jenen abstrakten Modellen folgt, scheitert oftmals. Die Verhaltensökonomik eröffnet neue Möglichkeiten, alltägliche menschliche Verhaltensweisen in der Theorie zu berücksichtigen und dadurch näher an der Wirklichkeit zu bleiben.

Der „Lebensraum“ des Homo oeconomicus sind wirtschaftswissenschaftliche Modelle. In der realen Welt sucht man vergeblich nach dieser stets rational handelnden Figur. Stattdessen tummeln sich dort Menschen, die oft recht unvernünftig handeln – daher der ironische Buchtitel. Dies bereitet Ökonomen arge Probleme, ist aber das tägliche Brot von Psychologen.

In den Siebzigerjahren begannen Amos Tversky und der spätere Nobelpreisträger Daniel Kahnemann, reales menschliches Verhalten in die Ökonomie einzuführen. Zu ihnen stieß Richard Thaler, Autor dieses Buches und inzwischen ebenfalls Nobelpreisträger (2017). Mit ihrem verhaltensorientierten Ansatz verbanden sie gegen erheblichen Widerstand Psychologie und Ökonomie zur Verhaltensökonomik. Sie gaben den Wirtschaftswissenschaften wie auch der Politik ein neues Instrumentarium an die Hand, um unser Verhalten besser zu verstehen und praktikable, menschengerechte Konzepte zu entwickeln. Thaler erzählt in lebendiger Weise, wie die Verfechter des neuen Denkens allmählich Fuß fassten und für ihren Ansatz immer mehr Mitstreiter fanden. Ein unterhaltsames Buch, welches nebenher viele Merkwürdigkeiten unseres Verhaltens erklärt und mit Gewinn zu lesen ist.

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Die innovative Gesellschaft#
Joseph Stiglitz, Bruce C. Greenwald: Die innovative Gesellschaft
Econ 2014 – 607 Seiten
Nie wieder Schule, nie wieder lernen! Dieser Traum manch eines Schülers ist der Albtraum einer Volkswirtschaft. Nach der marktgläubigen neoklassischen Ideologie würde er ungewollt in Erfüllung gehen, denn Märkte versagen beim Thema Lernen. Doch Wachstum und Wohlstand sind auf Bildung und Forschung angewiesen – und so muss der Staat die Rahmenbedingungen für eine lernende Volkswirtschaft schaffen. Dabei können auch protektionistische Maßnahmen nützlich sein.

Bildung, Lernen und Innovationen bedürfen also der staatlichen Förderung, weil Märkte in diesem Bereich versagen. Aus demselben Grund sind staatliche Eingriffe zum Schutz sich entwickelnder Industrien wichtig für eine Volkswirtschaft, für Wachstum und Wohlstand. Eine gute Industriepolitik sollte selbst vor Maßnahmen wie Handelsbeschränkungen nicht Halt machen – ein Albtraum für viele Ökonomen.

„Im neoklassischen Modell ist kein Platz für Lernen“, schreiben die Autoren – einer von ihnen ist immerhin Wirtschaftsnobelpreisträger. Damit positionieren sie sich entschieden gegen die neoklassische Ideologie, für die alle staatlichen Eingriffe Teufelszeug sind. Befürworter der sozialen Marktwirtschaft lesen dies mit Genugtuung. Makroökonomische Grundkenntnisse sollten Leser aber mitbringen, um den kritisch fundierten und teils hochinteressanten Ausführungen folgen zu können.

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Europa zuerst#
Claus Leggewie: Europa zuerst!
DVA 2018 – 320 Seiten
Ein völkisch-autoritärer Nationalismus grassiert in Europa, sorgt für einen Rechtsruck und bedroht demokratische Strukturen. Getarnt als Populismus greift er die offene Gesellschaft, Freiheiten und Grundrechte an. Einige Länder sind ihm schon zum Opfer gefallen. Doch Europa kann und muss sich wehren.

Es steht schlecht um Europa, aber die Lage ist nicht hoffnungslos. Rechtsnationalistische Populisten gefährden demokratische Strukturen und die EU, können aber mit etwas Geschick in Zaum gehalten werden. Die AfD in Deutschland wird sich möglicherweise sogar selbst zerlegen. So die Bestandsaufnahme des renommierten Politologen Claus Leggewie. Er stellt sowohl die Bedrohungen, als auch Gegenmaßnahmen und Stärken einander gegenüber.

Leider nimmt er seiner Argumentation leider jedoch einigen Schwung, indem er Beispiele für Initiativen (wie Erasmus oder das Bedingungslose Grundeinkommen) immer wieder mit Problemfeldern (wie einer Verkehrswende im Autoland Deutschland) vermengt. So kann der Leser mitunter kaum nachvollziehen, ob der Autor noch bei der Schilderung von Problemen, oder schon bei der Skizzierung von Lösungsansätzen ist – was andererseits wiederum zeigt, dass viele Sachverhalte eben nicht so eindimensional sind, wie Populisten sie gerne hinstellen. Insgesamt gelingt Leggewie ein Plädoyer für ein offenes, freundliches Europa, welches dennoch einiger Reformen bedarf. Ich empfehle dieses Buch allen Freunden freiheitlicher, demokratischer Gemeinwesen und allen überzeugten Europäern.

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Das Maerchen vom reichen Land140
Daniel Stelter: Das Märchen vom reichen Land
FBV 2018 – 256 Seiten
Leben Sie in Deutschland? Glauben Sie, dass Deutschland ein reiches Land ist? Wenn Sie an diesem Glauben festhalten wollen, sollten Sie dieses Buch nicht lesen. Wer es dennoch liest, wünscht sich wahrscheinlich weit weg, wenn die Illusion eines Tages zerplatzt. Dies wird freilich eher eine Horrorgeschichte als ein Märchen.

Wenn man Daniel Stelter Glauben schenken kann, ist Deutschland eines der ärmeren Länder Europas. Die Einkommen der Menschen sind zwar relativ hoch, aber die Vermögen – und darauf kommt es an – sind vergleichsweise gering. Die Politik hat versagt und kaschiert dies mit dem Märchen vom reichen Land. Doch die Realität wird Deutschland einholen und das Erwachen wird bitter – und sehr teuer, weil die Schulden anderer Länder Deutschland als Gläubiger in den Strudel hineinziehen. Hohe Milliardenbeträge wird Deutschland nie wiedersehen.

Es dürfte volkswirtschaftlich nicht vorgebildeten Lesern gelegentlich schwer fallen, der Argumentation zu folgen, weil die Salven ökonomischer Argumente einfach zu schnell und oft ohne weitere Erläuterungen abgefeuert werden. Jedem Bürger Deutschlands freilich, der sich mit dem Thema auseinandersetzt, wird die Lektüre erhebliches Unbehagen bereiten. Denn es geht auch um seine Ersparnisse, seine Vorsorge, seine Rente.

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Organisationskultur und Leadership140
Edgar H. Schein, Peter Schein: Organisationskultur und Leadership
Vahlen 2018 – 321 Seiten
Kulturen bestehen auch aus dem, was man von ihnen sieht – doch wichtiger sind die verborgenen Werte und Grundannahmen. Wie erkennt man sie? Wie ordnet man sie ein? Woher kommen die Widersprüche zwischen offiziellen Werten und tatsächlichen Verhaltensweisen im eigenen Unternehmen?

Was ist Organisations- oder Unternehmenskultur? Wie entsteht sie? Wie prägt sie das Verhalten der Menschen? Woran kann sie scheitern? Wie analysiert und verändert man sie? Was muss interkulturelles Management beachten? Wie sollte eine zeitgemäße Unternehmenskultur gestaltet sein? Der renommierte Organisationspsychologe Edgar H. Schein und sein ebenfalls seit Jahrzehnten in der Managementberatung tätiger Sohn Peter beschäftigen sich mit diesen Fragen und gehen dabei ziemlich weit ins Detail.

Zwei Unternehmen und eine staatliche Organisation begleiten den Leser durchs Buch. Sie werden immer wieder herangezogen, um als Praxisfälle die geschilderten Zusammenhänge zu illustrieren. Zahlreiche weitere Beispiele kommen hinzu. Diese fünfte Auflage des zuerst 1983 erschienenen Lehrbuchs ist ein auf den neusten Stand gebrachtes Lehr- und Lesebuch. Es kann jedem Unternehmer, jeder Führungskraft und jedem Berater, der mit anderen Kulturen zu tun hat, ein nützlicher Ratgeber für den Umgang mit diesen sein. Aber auch für das Verständnis der eigenen Kultur ist es hilfreich. Ich empfehle dieses Buch allen Managern, die ihre Unternehmenskultur analysieren und womöglich verändern möchten – und darüber hinaus jedem, der sich für Kulturen interessiert.

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Zusammenfassung der Woche

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